Vom kostenlosen Scan zu dauerhafter Ruhe.

Der Ablauf besteht aus drei Leistungen, die aufeinander aufbauen. Sie beginnen immer mit dem kostenlosen PID Performance Scan und entscheiden nach jeder Phase neu, ob Sie weitermachen möchten. Jede Phase hat einen Preis, den Sie vorab kennen, und Ihre Anlage läuft die ganze Zeit einfach weiter.

Phase 1

PID Performance Scan

Kostenlos
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  1. Kennenlernen

    Ein kurzes Videogespräch, ohne Anreise. Wir möchten verstehen, welche Regelungen es gibt, wo Schwingungen auftreten und wo Anlagenfahrer eingreifen. Sie müssen sich auf nichts vorbereiten.

  2. Daten abrufen

    Ein CSV-Export aus Ihrem Leitsystem oder Historian, ergänzt durch Screenshots der Regelkreise. Keine zusätzlichen Sensoren, kein Umbau. Klappt ein Export nicht, arbeiten wir mit den Trendgrafiken selbst.

  3. Prozessanalyse

    Für jeden Kreis leiten wir ab, wie sich der Prozess verhält: Totzeit, Zeitkonstante und Prozessverstärkung. Außerdem erfassen wir Schwingungen, Stellaktivität und den Abstand zu Abschaltgrenzen. So sehen wir, wo die Regelung unruhig wird und warum.

Entscheidungspunkt

In einem Videogespräch besprechen wir die Ergebnisse mit Ihnen oder Ihrem Ingenieur, und Sie erhalten einen Festpreis für die Optimierung. Dabei legen wir gemeinsam fest, anhand welcher Kennzahlen wir vorher und nachher messen, sodass vorab feststeht, wann die Optimierung gelungen ist. Danach entscheiden Sie, ob Sie weitermachen möchten. Gibt es wenig zu verbessern, sagen wir Ihnen das ehrlich.

Phase 2

Optimierung

Festpreis
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  1. Berechnen

    Innerhalb von zehn Werktagen berechnen wir die neuen Einstellungen: Kp, Tn und bei Bedarf Tv, dazu Begrenzungen und das Totband. Jede Änderung besprechen wir vorab mit Ihnen oder Ihrem Ingenieur, einschließlich der Begründung.

  2. Umsetzen

    Ihr eigener Anlagenfahrer übernimmt die Einstellungen schrittweise, wir begleiten vor Ort. Alles im laufenden Betrieb, mit ständiger Kontrolle des Prozessverhaltens und immer mit einem Rückweg zu den alten Einstellungen.

  3. Verifizieren

    Zwei bis vier Wochen später vergleichen wir das Regelverhalten vorher und nachher anhand derselben Kennzahlen, aus der Ferne auf frischen Trenddaten. Nach Abschluss und Zahlung erhalten Sie den vollständigen Bericht für Ihre eigenen Unterlagen.

Entscheidungspunkt

Ihr Prozess läuft nachweislich ruhiger. Eine regelmäßige Überprüfung ist danach optional: Sie entscheiden selbst, ob Sie die Regelkreise weiter verfolgen lassen möchten.

Phase 3

Dauerhaft Optimal

Fester Jahresbetrag
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  1. Erneut messen

    In der Regel einmal im Jahr bewerten wir jeden optimierten Kreis erneut anhand derselben Kennzahlen. Vor Ort oder aus der Ferne über eine OPC-Anbindung an Ihr Leitsystem oder Historian.

  2. Nachjustieren, wo nötig

    Beginnt ein Kreis wegzudriften, suchen wir zuerst die Ursache und justieren dann begründet nach, im laufenden Betrieb. Wo sich nichts ändern muss, ändern wir nichts.

Ergebnis

Ein Prozess, der ruhig läuft und ruhig bleibt.

Weniger Trips, weniger Alarme und weniger manuelle Eingriffe. Mit einer regelmäßigen Überprüfung bleibt das so, auch wenn sich der Prozess oder die Last ändert.

Wir arbeiten unter anderem mit diesen Systemen

  • Yokogawa
  • Honeywell
  • Siemens
  • Emerson
  • ABB
  • Rockwell Automation

Welche Regelung Sie auch betreiben

Wir analysieren und optimieren industrielle Regelkreise: von Durchfluss-, Druck-, Temperatur- und Füllstandsregelungen bis zu den Wechselwirkungen zwischen mehreren Regelkreisen in einer Anlage. Wann wurde Ihr Regelkreis zuletzt wirklich durchgerechnet, statt nach Gefühl nachgestellt? Hier eine Auswahl von Prozessen, mit denen wir Erfahrung haben. Ist Ihr Prozess nicht dabei, denken wir gern mit Ihnen mit.

Was ein PID-Regler tut und woran Sie erkennen, dass er falsch eingestellt ist →
  • Temperatur

    Kann überschwingen, sobald sich der Durchfluss ändert

    Wenn sich der Durchfluss im Prozess ändert, kann die Temperatur überschwingen und sich verzögert stabilisieren. Das kann passieren, weil thermische Masse und/oder Transportverzögerung zwischen Stelleingriff und Messung liegt, je nachdem, wie gut die Regelung darauf abgestimmt ist.

  • Durchfluss

    Die Ventilstellung kann nervös werden

    Das Ventil kann ständig winzige Korrekturen machen, als könnte sich die Regelung nicht entscheiden. Das kann passieren, weil Durchflussregelungen direkt auf jede gemessene Änderung reagieren, auch auf Messrauschen: Änderungen, die im Prozess gar nicht existieren. Das führt zu unnötigem Verschleiß und Energieverschwendung.

  • Füllstand

    Kann schnell zu schwingen beginnen

    Der Füllstand kann pendeln: Sobald der Regler zu aggressiv korrigiert, schießt der Füllstand über den Sollwert hinaus und korrigiert dann zurück. Das ist typisch für Füllstand, weil er ein integrierender Prozess ist. Ohne gute Regelung läuft ein Behälter von selbst leer oder voll, weil es kein natürliches Gleichgewicht gibt, das dämpft.

  • Dosierung

    Nichtlinear, mit einem schwierigen Punkt um den Sollwert

    Dosierregelungen, zum Beispiel bei der pH-Korrektur, verhalten sich nichtlinear: Rund um den Äquivalenzpunkt bewirkt schon eine kleine Dosierung eine große Änderung, während dieselbe Dosierung weiter davon entfernt kaum etwas bewirkt.

  • Gekoppelte Regelkreise

    Kreise, die gegeneinander arbeiten

    Zwei für sich gut eingestellte Regelkreise können trotzdem gegeneinander arbeiten, wenn sie über den Prozess gekoppelt sind: Die Korrektur des einen Kreises stört den anderen, der wiederum zurückwirkt. Das zeigt sich oft als anhaltende Unruhe, die nicht verschwindet, wie oft Sie einen der beiden auch einzeln nachstellen. Wir analysieren Regelkreise im Zusammenhang, nicht einzeln.

  • Drehzahl

    Motor oder Pumpe kann ständig hoch und runter laufen

    Die Drehzahl kann schwanken: Sie spüren es in der Anlage, und der Energieverbrauch steigt unnötig. Das passiert, weil die Leistung nicht linear mit der Drehzahl steigt: Kleine Drehzahlschwankungen bewirken unverhältnismäßig große Leistungsschwankungen. Diese Schwankungen kosten viel mehr Energie, als man erwarten würde.

  • Rauchgas

    Der Regler kann ständig überkorrigieren

    Die Regelung kann immer wieder zu stark oder zu spät korrigieren. Das kann passieren, weil die Rauchgasanalyse durch Probentransport und Ansprechzeit des Analysators eine erhebliche Totzeit in den Regelkreis bringt. Der Regler arbeitet also mit Informationen von vor einigen Augenblicken, reagiert darauf, weiß aber nicht, dass seine vorige Aktion schon Wirkung gezeigt hat. Die Folge: Überkorrektur.

  • Druck

    Druckschwankungen, die schwer zu stabilisieren sind

    Der Druck kann weiter schwanken oder allmählich weglaufen. Das kann passieren, weil sich Druck je nach System sehr unterschiedlich verhält: In einem geschlossenen Behälter ist Druck integrierend (er steigt oder fällt weiter ohne natürliches Gleichgewicht), in einer durchströmten Leitung reagiert er direkter auf die Ventilstellung.

  • Dampf und Kessel

    Der Trommelwasserstand bewegt sich entgegen den Erwartungen

    Sobald sich der Druck plötzlich ändert, kann der Trommelwasserstand unerwartet reagieren. Bei Druckabfall geht ein Teil des Wassers in Dampf über, und die Dampfblasen dehnen sich aus (Swell): Der Stand steigt scheinbar, obwohl kein Wasser hinzugekommen ist. Bei Druckanstieg passiert das Gegenteil (Shrink). Der Regler hält diese Volumeneffekte für echten Füllstand und korrigiert falsch.

  • Verhältnis

    Das Produkt kann schwanken, obwohl das Verhältnis zu stimmen scheint

    Obwohl beide Ströme auf dem Bildschirm das richtige Verhältnis zeigen, kann das Endprodukt schwanken. Das kann passieren, wenn das Verhältnis nicht genau genug auf den tatsächlichen Prozess abgestimmt ist.

  • Kaskade und Störgrößenaufschaltung

    Das Verhalten kann kontraintuitiv sein, Regler können sich gegenseitig stören

    Kaskaden und Störgrößenaufschaltungen können unerwartetes Verhalten verursachen. Bei einer Kaskade kann der innere Kreis so stark eingreifen, dass der äußere Kreis keine Abweichung mehr sieht, auf die er reagieren kann. Bei einer Störgrößenaufschaltung kann eine falsche Verstärkung auf die Störgröße den Prozess sogar weiter aus dem Gleichgewicht bringen. Diese Strukturen verlangen eine Abstimmung zwischen den Ebenen, nicht nur eine Einstellung je Ebene.

  • Vakuum

    Der Unterdruck läuft weg, und Leckagen erschweren die Stabilität

    Vakuum ist integrierend: Ohne Regler läuft es von selbst weg. Gleichzeitig können schon kleine Leckagen eine bleibende Störgröße einbringen, die schwer auszuregeln ist. Das verlangt eine sorgfältige Einstellung des Reglers: aggressiv genug, um den Sollwert zu erreichen, aber stabil genug, um Leckagen abzufangen.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Der Ablauf beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlernen per Videogespräch. Danach zeigt der kostenlose PID Performance Scan, was in Ihren Regelkreisen zu gewinnen ist und was es kostet. Möchten Sie zuerst sehen, was es anderswo gebracht hat? Dann sehen Sie sich die Ergebnisse an.